Startseite

„A Soul's Journey“ - Konzert mit Maurits Smit am 21.05.11

Am Samstag, den 21.05.2011 ab 20 Uhr nimmt der Gitarrist und Sänger Maurits Smit in der Friedenskirche Lüneburg, Wichernstraße 32, seine Zuhörer mit auf eine spirituelle Reise auf der Suche nach dem, was wirklich wichtig ist im Leben. Sein Song- und Textprogramm „A Souls Journey“ ist geprägt von der Fingerstyle Guitar und wird begleitet von einem Percussionisten.

Der Eintritt ist frei – um eine Spende für das Projekt „Hoffnung für Boizenburg“ wird gebeten. Mehr Informationen zum Projekt siehe unten.

Zum Künstler Maurits Smit, geb. 1972 in Leeuwarden (NL):
2001 Umzug nach Deutschland, um seine Gitarren-Ausbildung im Bereich Fingerstyle/Fingerpicking zu vertiefen. Viele Auftritte gemeinsam mit seinem Gitarrenlehrer als Gitarrenduo "Double 6"
2002 Maurits begegnet in Geesthacht der US-Amerikanierin Jamie, zieht mit ihr in die USA, wo er sehr viel Erfahrung sammelt als Solist (Gitarre und Gesang).
Seit 2008 lebt das Ehepaar Smit in Boizenburg mit ihrer Tochter Victoria – weiterer Nachwuchs ist unterwegs. Maurits arbeitet als Gitarrenlehrer in Boizenburg, Geesthacht und Lüneburg.

Zur Arbeit des Projektteams „Hoffnung für Boizenburg“,
geleitet von Jamie und Maurits Smit


Bericht der Schweriner Volkszeitung vom 06. November 2010 (Katherin Koop)

Spielerisches Lernen etwas leichter
Die "Boomwhackers" wurden gleich mit Begeisterung von den Schülern in Beschlag genommen .
BOIZENBURG - Die Augen der Kinder strahlten, als sie die kleine Sporthalle der Allgemeinen Förderschule in Boizenburg betraten und die neuen Spielzeuge zu ihren Füßen ausgebreitet sahen. Neugierig probierten sie alles aus, nahmen zum Beispiel die "Boomwhackers" in die Hände und entlockten den Instrumenten die ersten rhythmischen Musiktöne. Mit diesen unterschiedlich langen Kunststöffröhren, die beim Schlagen auf verschiedene Untergründe Melodien erzeugen, werden Bewegung und Musik unmittelbar miteinander verknüpft. Genauso beliebt waren aber auch Fuß- und Basketbälle, die ebenfalls zum Geschenksortiment gehörten.

Ermöglicht hat diese Sachspende das Ehepaar Jamie und Maurits Smit, die sich zusammen mit anderen Christen im Rahmen des Projektes "Hoffnung" schon seit längerer Zeit für die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen einsetzen. "Dass wir etwas spenden wollen, stand für uns schon lange fest", sagte Jamie Smit bei der Übergabe der Spielzeuge. "Wir wussten nur noch nicht, an welche Schule oder Einrichtung." Da kam ihr der Zufall zur Hilfe, denn als sie im September am "Tag des offenen Denkmals" Boizenburg erkundete, traf sie auf Katharina Rohde, die als Lehrerin an der Förderschule arbeitet und gemeinsam mit ihrem Mann ihren Hof für alle interessierten Besucher öffnete. Nachdem sie mit der Lehrerin ins Gespräch kamen, stand für das Ehepaar Smit fest, dass dieser Schule geholfen werden sollte.

Extra zum Zweck einer Spendensammlung organisierten die Mitglieder des Projektes "Hoffnung" einen Kuchenbasar, auf dem die stolze Summe von 300 Euro gesammelt werden konnte. "Es ist überraschend zu sehen, wie viel die Leute bereit sind zu geben, wenn sie nur auf Missstände aufmerksam gemacht werden", so Jamie Smit. Noch einmal 300 Euro kamen aus Spenden innerhalb des Projektes. Die wurden zusammen mit dem Geld vom Basar in Spielzeug investiert, das auf die Anforderungen von geistig und körperlich behinderten Kindern zugeschnitten ist. Ein Ziel der Schule ist es nämlich, den Schülern bestimmte Lerninhalte spielerisch zu vermitteln und ihnen so die Freude am Lernen nicht zu nehmen. Daher gibt es besondere Spiele zur Motorik- oder Sprachförderung, die die besonderen Bedürfnisse von schwerst- oder mehrfach behinderten Kindern berücksichtigen. "Wir freuen uns sehr über jede Zuwendung, die wir erhalten, denn die Haushaltsmittel sind knapp bemessen, weshalb es für uns ein richtiger Glücksfall war, dass der Kontakt zu Herrn und Frau Smit hergestellt wurde", meinte Schulleiterin Edith Brandenburg. Sie freute sich ebenso wie die Kinder über die neuen Spielsachen, da die Schule sie wirklich benötigt.

Aus diesem Grund soll auch seitens der Smits die Zusammenarbeit in Zukunft aufrecht erhalten werden. "Als ich hörte, dass 86 Schulkinder hier nur eine Schaukel zur Verfügung haben, stand für mich fest, dass wir mit dem Projekt Hoffnung diese Schule auch weiterhin unterstützen werden." Wünschenswert sei beispielsweise die Einrichtung eines Basketballkorbes auf dem Schulgelände oder einer Vogelnestschaukel, auf der mehrere Kinder gleichzeitig spielen können und nicht immer nur einer allein. "Damit endlich auch für den Spielplatz der Schule etwas getan wird", so Jamie Smit.